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Divertikel sind Ausstülpungen der Darmwand, die sich mit bakterienhaltigen Stuhlpartikel füllen können. Dadurch entstehen entzündliche Reaktionen (Sigma-Divertikulitis) und manchmal kann ein solches Divertikel aufplatzen (Sigmadivertikel-Perforation), was binnen Stunden zu einer lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung führt. Um dies zu vermeiden ist es sinnvoll, Patienten mit wiederkehrender Divertikulitis oder einer drohenden Komplikation (Mikroperforation mit Abszeß, Stenose) zur elektiven Operation zu raten. Bei einer laparoskopischen Sigmaresektion wird der erkrankte Darmabschnitt reseziert und sofort rekonstruiert. Ein künstlicher Darmausgang ist nicht notwendig. Zusätzlich zu den kleinen Einstichen für Videokamera und Instrumente ist nur eine 5 cm lange Inzision in der Bauchdecke für die Bergung des entfernten Darms notwendig. Der Spitalsaufenthalt beträgt etwa eine Woche. Das Argument für die laparoskopische Methode gegenüber das klassischen offenen Methode mit einem großen Bauchschnitt von etwa 35 cm Länge ist weniger die Kosmetik, als der entscheidende funktionelle Vorteil einer früheren Genesung bei geringerer Komplikationsrate. Die laparoskopische Sigmaresektion ist eine Expertenoperation, die an nur wenigen chirurgischen Abteilung angeboten wird. |
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Die besten Ärzte Österreichs 2010 In der Zeitschrift NEWS (Nr. 24., Juni 2010) wurden die besten Chirurgen Österreichs gelistet. |
Diabetes und Chirurgie Die Kronen-Zeitung berichtet am 20. März über die Erfolge der chirurgischen Behandlung von Typ II Diabetes. Link zu Artikel Kronen-Zeitung
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Divertikulitis Divertikel sind Ausstülpungen aus der Darmwand, die schwere Komplikationen verursachen können. Link zu Artikel Medizin Populär 2010 |